Datum: 21.11.2017 | Autor: Andy Da Rugna

Stilvoll: Was Herr Knigge empfiehlt, wenn das Essen nicht schmeckt

Ach, wer geniesst es denn nicht, von anderen bekocht zu werden. Umso enttäuschender ist es, wenn das Aufgetischte nicht schmeckt. Nun ist Vorsicht geboten, je nach Situation kann durch eine falsch formulierte Reklamation aus dem gemütlichen Schlemmerabend ein kleiner Albtraum werden. Herr Knigge sei Dank, lässt sich die Katastrophe mit ein paar einfachen Verhaltensweisen vermeiden. Drei Eskalationsstufen sind zu differenzieren.

Beim Restaurantbesuch gestaltet sich die Sache am simpelsten. Bei der Servicekraft darf man seine Beschwerde höflich ungeniert anbringen. Bekocht Sie jedoch Ihre bessere Hälfte, wird es schon heikler. Man kann zwar durchaus darauf hinweisen, dass einem das Essen nicht schmeckt. Doch um die Gefühle von Partnerin oder Partner nicht zu verletzen und um eine Beziehungskrise zu vermeiden, empfiehlt sich eine vorsichtigere Vorgehensweise. Wie vorsichtig Sie vorgehen, können Sie selber am besten einschätzen, denn jede Beziehung funktioniert ja bekanntlich anders. Zuletzt noch das Szenario mit dem grössten Eskalationspotenzial: der Besuch bei guten Freunden. Hier kann man nur etwas tun: Augen zu und durch. Verzichten Sie auf Reklamationen und lassen Sie stehen, was nicht schmeckt. Beim nächsten Besuch geht man vielleicht besser zum Italiener um die Ecke. Wer mag denn nicht Pizza, Pasta und Amore.

Hat es Ihnen tatsächlich nicht geschmeckt? Lassen Sie sich am besten von unserer breiten Auswahl an Restaurants zum Thema «essen und feiern» inspirieren.