Datum: 01.11.2017 | Autor: Andy Da Rugna (22), Marketingmitarbeiter und Geschichtsstudent

Eine kurze Apologie für den Schoggi-Samichlaus

Endlich ist wieder Weihnachtszeit! Naja, eigentlich dauert es noch eine ganze Weile bis Weihnachten tatsächlich da ist. Wenn ich aber durch die Stadt gehe, treffe ich schon jetzt überall auf Weihnachtsdekor, Guetzli und Schoggi-Samichläus. Nicht ganz unverständlich sorgt die vermeintliche Kommerzialisierung von Weihnachten bei einigen Leuten für rote Köpfe. «Bei Weihnachten geht’s nur noch ums Geld», «Man weiss gar nicht mehr warum wir eigentlich Weihnachten feiern» und ähnliches hört man sie dann sagen. Tatsächlich wirkt es etwas verfrüht, wenn schon im Oktober die Weihnachtsprodukte ausgepackt werden.

Ich wusste auch trotz Geschichtsstudium nicht, dass das christliche Weihnachtsfest seinen Ursprung in einer Feier zu Ehren des heidnischen Sonnengottes «Sol Invictus» (lat. für «Unbesiegbarer Sonnengott») hatte, welches am 25. Dezember gefeiert wurde und als Wintersonnenwende galt. So ist es nicht ganz einfach die Verbindung zwischen Götterverehrung, dem Geburtstag von Jesus Christus und dem Schoggi-Samichlaus zu machen.

Aber kann ich deswegen dem kleinen, dicken Schoggimännchen böse sein? Nein, denn für mich markiert er und seinesgleichen den Beginn einer Zeit im Jahr, welche mir mit Guetzli, Glühwein und Lichterketten die ersten kalten und dunklen Tage im Herbst, die Vorfreude auf die Weihnachtsfeier mit meiner Familie und das Warten auf die Weihnachtsferien erträglich machen. In diesem Sinne einen lieben Gruss an dich, Schoggi-Samichlaus: immer schön dich zu sehen.

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